VORSTADT.KINO.WÄHRING 2017 (20.02.-10.04.)

Dem Kinosterben in Wien entgegenzuwirken und außerdem in der Vorstadt ein Kino zu etablieren, sind lohnende Aufgaben! Mit dem Cafe Schmid Hansl ist es uns gelungen eine adäquate Spielstätte zu gewinnen!
Ab 20.02.2017 werden immer montags um 20:00 Uhr  Filme aller Genres gezeigt (Produktionsjahr bis ca. 2000). Ergänzt werden die Kino-Montage mit ausgesuchten Kurzfilmen.
Außerdem wird ein „Stummfilm special“ mit Live - Musikbegleitung angeboten.
Unser Ziel ist es das Vorstadtkino in Währing zu etablieren und den 18. Bezirk kulturell aufzuwerten! 

Friedl Preisl - Konzept/Idee
Die Idee Kurzfilme in die Programmreihe mit aufzunehmen, greift nicht nur eine frühe Kinotradition auf, in der es selbstverständlich war kurze Filme vor den eigentlichen abendfüllenden zu programmieren. Die hier präsentierten, vorwiegend experimentellen, Kurzfilme sind programmatisch als „Ergänzung“, „Kommentar“ oder „Antipode“ auf die Langfilme abgestimmt und tragen darüber hinaus dem Umstand Rechnung, dass Österreich ein Land mit einer langen und reichhaltigen Avantgarde-Film-Tradition voller spannender, überraschender, künstlerischer Ausdrucksformen ist.

Geri Weber - Programmgestaltung
In der 60-er Jahren gab es sie noch: Die Kinos der Außenbezirke, die Vorstadtkinos.  Oft neben Wirts- und Gaststätten und von deren Wirten mitbetrieben. Mitte der 70er-Jahre waren sie fast alle verschwunden. Wenige Gehminuten entfernt vom Standort des ehemaligen Cottage Kinos in der Gentzgasse und des        Iris Kinos in der Währinger Straße, entsteht (temporär) das Vorstadt-Kino Währing im Konzertcafé Schmid Hansl.

Andreas Kous - Programmgestaltung
„Die Kinos in den inneren Bezirken Wiens sind repräsentativer als die in der Vorstadt. Aber die Filme sind dieselben. Die Kleider des Stadtpublikums sind eleganter als die an der Peripherie der Stadt. Aber die Herzen sind dieselben. Die Leute vom Rand der Stadt haben ihr Kino gern, ziehen es den großen Sälen im Stadtzentrum vor, … und sehen die Filme lieber in der Vorstadt, wo sie wohnen.
Ja, liebes, kleines Kino… Das ist nicht nur Gewohnheit, das ist ein Vertrauensverhältnis!“
(Funk und Film, Dezember 1946)